Tag Archives: Kirche

Papst entschuldigt sich bei den Waldensern

Hattest du unter deinen Ur-Verwandten solche die Ende 17. Jahrhundert aus Norditalien in die Schweiz eingewandert sind? Vielleicht waren es Waldenser, welche damals wegen ihrem Glauben durch die Kirche verfolgt wurden und sich in der Schweiz in Sicherheit brachten?

Nun hat sich Papst Franziskus bei einem Besuch in Turin, wo er als erster Papst in einer Waldenser-Kirche predigte, öffentlich entschuldigt: «Ich bitte euch vonseiten der katholischen Kirche um Vergebung … Wenn wir über unsere Geschichte nachdenken, können wir nicht anders, als traurig werden angesichts der Konflikte und der Gewalt, die im Namen des eigenen Glaubens verübt wurden».

Kirche erreicht nur 3 von 10 sozialen Milieus

Ein Studie welche die Reformierte Kirche vom Kanton Zürich in Auftrag gegegen hat, zeigt auf wie die Kirche in der schwizerischen Gesellshaft nur gerade 3 von 10 sozielen Milieus anzusprechen vermag. Für evangelische Freikrichen dürfte das Ergebnis ähnlich ausfallen und sollt ähnlich wachrütteln…
Das ganze PDF gibt es hier, gefunden wurde die Info auf Livenet. Das Landeskirchen-Forum hat zudem eine tolle Zusammenfassung erstellt.

Nach der Frühlingspause

Es war nicht leicht einen Termin zu finden aber wir haben es geschafft: Nächster Hausgottesdienst ist am Tag der Arbeit – ohne etwas zu Arbeiten: 01.05.2011.

Hier nun wie versprochen die weiteren Details:

  • Bei DR&PR und definitiv mit Bräteln: Jeder bringt selber etwas mit für auf den Grill. DR&PR machen zudem einen Salat (oder auch zwei ;o)
  • Preach: BH
  • Lobpreis: NM
  • Kids: AH, mit Hilfe von MK.
  • Gebet: MM

Zudem haben wir weitere Daten festgelegt. Die entsprechenden Details zur Planung werden jeweils vor dem nächsten Hausgottesdienst hier gepostet.

  • 2.-5.06.2011, Auffahrt: Lammleluja. Achtung: Nicht wie bisher im Glütschbachtäli, sondern zum ersten Mal in Yvonand!
  • Sa. 02.07.2011, Morgens, Start mit Brunch, bei MM&LM
  • So. 07.08.2011, Nachmittag, mit z’Vieri, bei AH&BH.

Ohne Zviere – Versuch II

Dann halt noch mal ein Anlauf, nach erfolgtem demokratischem Prozess und gemäss der (wiederholten) Mehrheitsmeinung: Wir treffen uns das nächste Mal am Sa. 05.02.2001, um 16:30 bei DR&PR zu Hause und starten direkt mit dem Hausgottesdienst – eben ohne z’Vieri ;o)

Das Nachtessen danach stellen DR&PR bereit. AH hält den Input, MM leitet den Lobpreis und LM macht etwas mit den Kinder – vielleicht wieder mal etwas mit Smarties? Mhhh.

Zum Vormekren: Übernächster Termin wäre dann am Sa. 05.03.2011 um 09:00 bei AH&BH; Details folgen.

Im November

Der nächste HGD ist geplant für Samstag, 13.11.201, um 09:00 Uhr zum Brunch. Es ist vorgesehen, dass wir uns bei DR&PR treffen, telefonieren aber spätestens am Vorabend um zu schauen ob das OK ist oder nicht. Falls nicht OK schauen wir spontan für eine Alternative. Alles für den Brunch bringen AH&BH mit, MM steuert eine Züpfe bei. LM machten Lobpreis, MM leitet den Kiddspart. An diesem Tag besucht uns „Deborah“ und erzählt aus ihrem Leben. See you there!

Fünf Gründe eine Jugendgruppe zu verlassen

Der Erfinder von Holysheep, Andreas Fronius, hat fünf Gründe herausdestilliert, warum Jugendliche ihre Jugendgruppe verlassen. Es sind eigentlich sehr offensichtliche Dinge, denen jedoch oft nur mit viel Arbeitsaufwand entgegengewirkt werden kann:

1. Lebensfremde Auslegung der Bibel
Oftmals können Andachten total am Leben der Jugendlichen vorbei gehalten werden. Dabei wünschen sich die Jugendlichen eigentlich, dass sie praktische Tipps für ihr eigenes Leben bekommen. Die Einbindung der Jugendlichen in den lebensnahen Input macht den Unterschied.

2. Kein Eingehen auf persönliche Probleme
Oft tragen Jugendliche ein Problem mit sich herum, bei dem sie sich Hilfe wünschen. Wenn es dann in der Jugendgruppe keinen Raum für solche Fragen gibt, sondern alles auf einen bunten Abend rausläuft, fühlen sich diese wie auf die lange Bank gestellt. Solche Fragen kommen oft nur in einer vertrauensvollen Beziehung zum Vorschein.

3. Jugendliche dürfen keine Verantwortung übernehmen
Natürlich sagt niemand: “In unserer Gemeinde dürfen Jugendliche nichts tun”. Aber es ist meistens so, dass entweder bereits feste Teams bestehen und die Jugendlichen nicht richtig eingelernt werden. Dann erwartet man von ihnen, dass sie sofort – ins kalte Wasser geworfen – funktionieren. Oder sie werden gefragt, ob sie nicht von sich aus ein Team aus dem Nichts auf die Beine stellen. Und dann komplett ohne Coaching von erfahrenen Leuten. Diese Arten Jugendliche einzubinden sind falsch. Man kommt nicht drum herum, sich ausreichend Zeit zum Einlernen und Integrieren eines Jugendlichen zu nehmen.

4. Widersprüchliches Leben der Gemeindeglieder
Jugendliche merken es, wenn einer etwas lehrt, dies aber nicht in seinem Leben praktiziert. Das Geheimrezept hier heisst “Authentizität”.

5. Fehlendes Gegenüber
Ein Mitarbeiter der Jugendarbeit kann sich gut um bis zu drei Jugendliche kümmern, aber dann hört es auch schon langsam auf. Hier ist es wichtig, dass sich die Jugendlichen auch selbst umeinander kümmern (Peer Group).

Quelle: Idealisten.net