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Die zwei Kieselsteine

Folgende Geschichte illustriert das Potential für kreative Lösungen durch laterales Denken.

Vor langer Zeit lebte ein Bauer in Indien in einem kleinen Dorf. Leider schuldete er einem reichen Mann im Dorf eine grosse Summe Geld. Dieser war alt und hässlich, ihm gefiel aber die Tocher des Bauers, welche jung und hübsch war. Darum schlug er dem Bauer eine Wette vor. Er bot an, dass er die Schulden des Bauern vergisst, wenn er die Tochter heiraten kann. Der Bauer wie auch die Tochter weren schockiert von dem Vorschlag. Doch der reiche Mann schlug vor, dass der Zufall entscheiden solle. Er sagte ihnen, dass er zwei Kieselsteine in einen leeren Beutel legen würde: Einen schwarzen und einen weissen. Dann soll das Mädchen einen Stein herausnehmen. Wenn sie den schwarzen Stein nimmt, würde sie ihn heiraten und die Schulden ihres Vaters sind vergessen. Wenn sie den weissen Stein nimmt, dann müsse sie ihn nicht heiraten und die Schulden wären auch vergessen. Wenn sie sich weigert einen Stein zu nehmen, dann wandert der Vater ins Gefängnis. Während dem Sprechen beugt sich der reiche Mann und liesst zwei Kieselsteine von dem Steinweg auf. Doch das Mädchen sah, dass er zwei schwarze Kieselsteine aufgelesen hatte. Darauf fordert er das Mädchen auf, einen Stein aus dem Beutel zu nehmen. Das Mädchen realisiert ihre ausweglose Lage und überlegt: Sie könnte den reichen Mann des Betrugs überführen. Doch der ist zu mächtig und würden danach  die Schuld ihres Vaters bestimmt nicht vergessen. Sie könnte sich aufopfern und eine Stein nehmen, im Wissen dass sie nur einen schwarzen Stein ziehen kann.

Das Mädchen war nicht nur jung und hübsch sonder auch klug. Kurz entschlossen greift sie in den Beutel und nimmt einen Stein heraus. Ohne ihn anzusehen spielt sie mit ihm in der Hand, so dass er ihr aus der Hand fällt. Auf dem Kiesweg ist der Stein unwiederruflich verloren. „Oh, wie ungeschickt von mir!“, sagst sie. „Aber was solls. Wenn wir nun im Beutel nach dem verbleibenden Stein schauen, dann wissen wir ja welche Farbe mein gewählter Stein hatte“. Dieser ist natürlich schwarz, womit angenommen werden muss, dass der erstgewählte Stein weiss war. Und weil der reiche Mann seinen Betrug nicht zeigen wollte, musste er die Lösung des Mädchens annehmen. Das Mädchen musste ihn nicht heiraten und auch die Schulden ihres Vaters waren vergessen!

 

Ja ich will – App

«Die App soll sowohl Begleiter als auch Helfer in einer stressigen Zeit sein», sagt der St. Galler Dompfarrer Beat Grögli. «Die App JA ICH WILL ist für alle Paare die kirchlich heiraten möchten.» Die App wird von der Fachstelle Partnerschaft-Ehe-Familie (PEF) des Bistums St. Gallen lanciert. Damit will die Kirche Hochzeitspaare auf moderne, ansprechende Weise auf dem Weg zur kirchlichen Trauung begleiten und vorbereiten für den Ehebund.

12 Regeln einer glücklichen Beziehung

Kann man voraussagen, ob eine Ehe über lange Zeit standhält? Nicht unbedingt. Aber es gibt laut Studien Eigenschaften, die Langzeitpaare teilen. Der Tagesanzeiger hat in seinem Artikel die zwölf wichtigesten Elemente zusammengetragen. Diese sind zum Teil selbstredend (5) aber zum Teil auch sehr überraschend (10):

1. Positiv über den Partner denken
2. In der Ferne die Nähe suchen / Lust auf Distanz
3. Kein Multitasking beim Paarprobleme wälzen
4. Gemeinsame und neue Hobbys
5. Zeit gemeinsam verbringen
6. Die Liebe benennen
7. Begehren zeigen und leben
8. Sex haben, regelmässig
9. Glücklich sein
10. Kontrolle
11. Obsession
12. Leidenschaft

Den ganze Artikel gibts auf Tagesanzeiger zu lesen.

Bist du Glinus?

Kürzlich habe ich in einem etwas provokativen aber sehr humorvollen Buch von Dieter Theobald folgende bemerkenswerte Festellung gelesen: «Glinus heisst: Gläubig in unserem Sinne! Klingt da bei Ihnen etwas an ? Sagt Ihnen dieser Satz was? Haben Sie etwa auch schon Glinus-Aussagen gemacht? Konkret sieht das so aus, dass man Christen in Kategorien und Segmente einteilt und einordnet. Und das Eine ist dabei immer ganz klar: Wer nicht Glinus ist, der glaubt nicht richtig. Wer nicht Glinus ist, der liegt falsch. Darum wird mit Eifer und Hingabe Glinus-Mission betrieben!» Würde sagen, das hat was … leider.