Patterns of Evidence – Beweis-Spuren

tubeembed

Der Filmemacher Tim Mahoney nimmt uns mit auf seine Reise rund um die Welt, bei der er nach Antworten auf Fragen sucht und dabei erstaunliche Entdeckungen macht, die die bisherige Sicht der Geschichte und der Bibel in Frage stellen. Mit seinem preisgekrönten Film geht er substantiellen Fragen nach: Wie stichhaltig sind die historischen Schilderungen der Bibel? Handelt es sich dabei um Fakten oder um Fiktion? Sollen wir alles glauben, was man uns beigebracht hat? Das Ergebnis ist ein vorurteilsfreier und investigativer Film, der uns bei der Suche nach Antworten dorthin mitnimmt, wo sich Glaube, Kultur, Wissenschaft und Religion begegnen.

Quelle: http://patternsofevidence.de

Die Jungen laufen weg?

Kirchen und Gemeinden verlieren immer mehr Jugendliche. Kann dieser Trend gestoppt werden? Am Impulstag wird auf diese Frage ein lautes JA zu hören sein. Jugendliche werden immer mehr zur treibenden Kraft in unserer Gesellschaft. Auch in Kirchen und Gemeinden ist dies möglich. Der Impulstag will aufzeigen wie dies gelingen kann. Spannende Inneneinsichten, Übungen und neue frische Modelle von Jugendarbeit erwarten dich an diesem Tag zusammen mit Tobias Faix. Seit vielen Jahren forscht er zu den Themenbereichen Jugendarbeit und Jugendkultur und nimmt uns hinein in die neue Jugendtheologie. Unbedingrt Datum vormerken: 21. Mai 2015, im FCG Aarau. Mehr Infos gibst bei IGW. Und wer vorbereitend gleich praktisch werden mag, kann diese Online-Umfrage ausfüllen – vorausgesetzt er ist zwischen 14 und 29 Jahren alt.

Die zwei Kieselsteine

Folgende Geschichte illustriert das Potential für kreative Lösungen durch laterales Denken.

Vor langer Zeit lebte ein Bauer in Indien in einem kleinen Dorf. Leider schuldete er einem reichen Mann im Dorf eine grosse Summe Geld. Dieser war alt und hässlich, ihm gefiel aber die Tocher des Bauers, welche jung und hübsch war. Darum schlug er dem Bauer eine Wette vor. Er bot an, dass er die Schulden des Bauern vergisst, wenn er die Tochter heiraten kann. Der Bauer wie auch die Tochter weren schockiert von dem Vorschlag. Doch der reiche Mann schlug vor, dass der Zufall entscheiden solle. Er sagte ihnen, dass er zwei Kieselsteine in einen leeren Beutel legen würde: Einen schwarzen und einen weissen. Dann soll das Mädchen einen Stein herausnehmen. Wenn sie den schwarzen Stein nimmt, würde sie ihn heiraten und die Schulden ihres Vaters sind vergessen. Wenn sie den weissen Stein nimmt, dann müsse sie ihn nicht heiraten und die Schulden wären auch vergessen. Wenn sie sich weigert einen Stein zu nehmen, dann wandert der Vater ins Gefängnis. Während dem Sprechen beugt sich der reiche Mann und liesst zwei Kieselsteine von dem Steinweg auf. Doch das Mädchen sah, dass er zwei schwarze Kieselsteine aufgelesen hatte. Darauf fordert er das Mädchen auf, einen Stein aus dem Beutel zu nehmen. Das Mädchen realisiert ihre ausweglose Lage und überlegt: Sie könnte den reichen Mann des Betrugs überführen. Doch der ist zu mächtig und würden danach  die Schuld ihres Vaters bestimmt nicht vergessen. Sie könnte sich aufopfern und eine Stein nehmen, im Wissen dass sie nur einen schwarzen Stein ziehen kann.

Das Mädchen war nicht nur jung und hübsch sonder auch klug. Kurz entschlossen greift sie in den Beutel und nimmt einen Stein heraus. Ohne ihn anzusehen spielt sie mit ihm in der Hand, so dass er ihr aus der Hand fällt. Auf dem Kiesweg ist der Stein unwiederruflich verloren. „Oh, wie ungeschickt von mir!“, sagst sie. „Aber was solls. Wenn wir nun im Beutel nach dem verbleibenden Stein schauen, dann wissen wir ja welche Farbe mein gewählter Stein hatte“. Dieser ist natürlich schwarz, womit angenommen werden muss, dass der erstgewählte Stein weiss war. Und weil der reiche Mann seinen Betrug nicht zeigen wollte, musste er die Lösung des Mädchens annehmen. Das Mädchen musste ihn nicht heiraten und auch die Schulden ihres Vaters waren vergessen!

 

Papst entschuldigt sich bei den Waldensern

Hattest du unter deinen Ur-Verwandten solche die Ende 17. Jahrhundert aus Norditalien in die Schweiz eingewandert sind? Vielleicht waren es Waldenser, welche damals wegen ihrem Glauben durch die Kirche verfolgt wurden und sich in der Schweiz in Sicherheit brachten?

Nun hat sich Papst Franziskus bei einem Besuch in Turin, wo er als erster Papst in einer Waldenser-Kirche predigte, öffentlich entschuldigt: «Ich bitte euch vonseiten der katholischen Kirche um Vergebung … Wenn wir über unsere Geschichte nachdenken, können wir nicht anders, als traurig werden angesichts der Konflikte und der Gewalt, die im Namen des eigenen Glaubens verübt wurden».

Ja ich will – App

«Die App soll sowohl Begleiter als auch Helfer in einer stressigen Zeit sein», sagt der St. Galler Dompfarrer Beat Grögli. «Die App JA ICH WILL ist für alle Paare die kirchlich heiraten möchten.» Die App wird von der Fachstelle Partnerschaft-Ehe-Familie (PEF) des Bistums St. Gallen lanciert. Damit will die Kirche Hochzeitspaare auf moderne, ansprechende Weise auf dem Weg zur kirchlichen Trauung begleiten und vorbereiten für den Ehebund.